Für wen sie passt
Jeep-Tour Side mit Baby oder Kleinkind: ein ehrlicher Blick
Der Preis ist schnell geklärt: unter 2 Jahren nichts. Die eigentliche Frage ist, ob ein Tag im offenen Jeep zu Ihrem Kind passt – und die können nur Sie beantworten.
Kurz gesagt
Ein Baby oder Kleinkind unter 2 Jahren fährt auf beiden Tagestouren kostenlos mit; tragen Sie es im Formular in der kostenlosen Altersstufe ein, es reist mit Ihnen. Zur Nacht-Tour kann es nicht mit, denn sie ist für Gäste ab 12 Jahren. Ob der Tag das Richtige für Ihr Kind ist, entscheiden Sie: Im Sommer sind die Jeeps offen, die Pisten holprig und staubig, und zwischen den Jeeps fliegt Wasser.
Den kleinsten Gast richtig buchen
Das Formular zählt die Gäste nach Alter, und in der jüngsten Zeile steht: kostenlos, mit einem Erwachsenen. Tragen Sie Ihr Baby dort ein, statt es wegzulassen. Der Veranstalter plant den Konvoi nach der Gästeliste, und ein Kind, das auf keiner Liste steht, sitzt auf einem Platz, den niemand eingeplant hat.
Kinder reisen mit einem Erwachsenen aus der Gruppe; ein Kleinkind und ein älteres Geschwisterkind allein ergeben also keine Buchung. Buchen Sie für Großeltern, die ein kleines Enkelkind mitnehmen, gilt für sie dieselbe Regel.
Was nicht in den Unterlagen steht
Eltern fragen nach Kindersitzen oder Babyschalen im Jeep. In den Angaben des Veranstalters ist davon nirgends die Rede, deshalb sagen wir so etwas nicht zu. Dasselbe gilt für Wickelmöglichkeiten an den Stopps, Schatten im Jeep oder die Frage, wie ein Kinderwagen mit dem Boden an den Aussichtspunkten zurechtkommt; manche Stopps liegen auf unebenem Gelände, weiter reichen die Unterlagen nicht.
Hängt Ihre Entscheidung an einem dieser Punkte, fragen Sie uns vor der Buchung per WhatsApp – wir geben die Frage an den Veranstalter weiter, statt zu raten. Medizinischen Rat geben wir ebenfalls nicht: Gesundheitsfragen zu Ihrem Kind gehören zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Für Ihr Kind durchdacht
- Dauer. Rund 8 Stunden vom Hoteltor und zurück, mit Ein- und Aussteigen an jedem Stopp. Ein Baby, das überall schläft, kommt damit anders zurecht als eines, das nur im eigenen Bettchen zur Ruhe kommt.
- Sonne und Wind. Im Sommer haben die Jeeps kein Dach. Planen Sie einen Hut ein, der hält, und etwas, das kleine Arme und Beine bedeckt.
- Stöße und Staub. Nach der Römerbrücke wird auf den Pisten stellenweise jeder durchgeschüttelt, und der Staub erreicht jeden Sitz.
- Wasser. Auf den Sommerfahrten spritzen sich die Jeeps mit Absicht nass, und die Flussdurchfahrten tun ihr Übriges. Packen Sie Wechselkleidung so ein, dass sie trocken bleibt.
- Winter. Dieselbe Route fährt dann in überdachten Jeeps und ohne Wasserspiele – für manche Familien sieht die Sache damit anders aus.
Wenn Sie sich dafür entscheiden
Schreiben Sie das Alter Ihres Kindes zusätzlich in die Notiz, nicht nur in die Gästezeile, damit das Team am Tor mit einem kleinen Fahrgast rechnet. Die Preise für jedes Alter stehen im Ratgeber für Kinder, und Ist es sicher? fasst zusammen, was die Unterlagen über die Pisten sagen. Steht Ihre Entscheidung, beginnt die Buchung beim klassischen Tag.